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Aminatou Haidar wurde mit dem 13. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet

Preis für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte

Aminatou Haidar (Foto: Senatspressestelle)

Aminatou Haidar, Präsidentin der Menschenrechtsorganisation CODESA aus der Westsahara, wurde auf Beschluss des Senats der Freien Hansestadt Bremen mit dem 13. Bremer Solidaritätspreis ausgezeichnet. Damit folgt der Senat dem Vorschlag des Kuratoriums Bremer Solidaritätspreis. Geehrt werden sollten mit diesem 13. Bremer Solidaritätspreis Menschen, die sich in besonderem Maße für Ressourcengerechtigkeit und die Sicherung der Existenzrechte als elementarem Teil der Menschenrechte engagieren.
Die Menschenrechtsorganisation CODESA (Collectif des Défenseurs Saharaoui de Droit de l’homme) setzt sich konsequent für den Zugang der Sahrauis zu ihren eigenen Ressourcen und gegen Menschenrechtsverletzungen ein. Deren Präsidentin Aminatou Haidar hat sich immer wieder in beispielhafter Weise durch mutige gewaltfreie Aktionen für die Rechte der Sahrauis engagiert. Sie kämpft mit diplomatischen Mitteln für eine friedliche Lösung des Westsahara-Konfliktes und versucht vor allem auch international durch Gespräche mit Politikern, Diplomaten und Menschenrechtsorganisationen eine Lösung voranzubringen.
Mit der Verleihung des Solidaritätspreises kann ein deutliches Zeichen der Bestätigung und Ermutigung für ihr persönliches Engagement gesetzt werden. Ihre Arbeit ist in der Vergangenheit bereits mehrfach von Menschenrechtsorganisationen gewürdigt worden.